Das Wunder von Marseille

FSK: 12 / Min: 108

Der junge Fahim (Ahmed Assad) und sein Vater Nura (Mizanur Rahaman) sind gezwungen, aus ihrer Heimat Bangladesch zu fliehen und den Rest ihrer Familie zurückzulassen, um nach Paris zu gehen. Kurz nach ihrer Ankunft in der französischen Hauptstadt beginnt für die beiden ein wahrer Hindernislauf. Bis sie politisches Asyl erhalten, können sie jederzeit von der Regierung ausgewiesen werden. Dank seiner Begabung für Schach lernt Fahim Sylvain (Gérard Depardieu) kennen, einen der besten Schachtrainer Frankreichs. Auch wenn die beiden zwischen Misstrauen und Neugier füreinander schwanken, lernen sie sich schnell besser kennen und werden Freunde. Um Nura steht es hingegen nicht so gut, er rutscht in die Illegalität ab und muss untertauchen. Zu Beginn der französischen Schachmeisterschaft droht Fahims Vater die Ausweisung und Fahim hat nur einer Chance, ihn davor zu bewahren: Er muss das Turnier gewinnen und Champion werden.Basiert auf „Spiel um dein Leben, Fahim!“ der Autoren Fahim Mohammad und Xavier Parmentier.

Der Junge muss an die frische Luft

FSK: 6 / Min: 100

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen…Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller.

Der wunderbare Mr. Rogers

FSK: 0 / Min: 109

Fred Rogers (Tom Hanks), erlangte vor allem mit seiner Kinderserie „Mr. Rogers‘ Neighborhood“ Berühmtheit. Der mürrische Esquire-Journalist Lloyd Vogel (Matthew Rhys), der eigentlich nur daran interessiert ist, Karriere zu machen, wird damit beauftragt, ein Porträt über den legendären Kinder-Entertainer zu schreiben. Zunächst ist er von dem Auftrag nicht begeistert, hofft aber auf Zuspruch, nach der Veröffentlichung des Artikels. Auf der Suche nach Leichen in Rogers‘ Keller oder Unstimmigkeiten in seiner Biografie, muss der Reporter feststellen, dass der Fernsehstar ein wirklich guter Mensch ist. Im Zuge dessen lernt er, sich wieder zurück auf klassische Werte wie Güte und Mitgefühl zu besinnen und seinen Zynismus zu überwinden. Zwischen den Männern entsteht eine Freundschaft und Vogel gewinnt sogar neue Perspektiven auf sein eigenes Leben.Biopic über den populären Fernsehmoderator Fred Rogers.

Lindenberg! Mach dein Ding!

FSK: 12 / Min: 135

Auch lange vor seinem großen Bühnendurchbruch 1973 in Hamburg, seinen 4,4 Millionen verkauften Tonträgern und erfolgreichen Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Andrea Doria“, „Sonderzug nach Pankow“, „Hinterm Horizont“ und „Ich lieb dich überhaupt nicht mehr“ erlebte der Rockmusiker Udo Lindenberg (Jan Bülow) aus der westfälischen Provinz, der Mann mit den langen Haaren und dem Hut, schon so manches Abenteuer. Bevor alles begann, zog es ihn von der Einöde Gronaus nach Hamburg, wo er Paula (Ruby O. Fee) kennenlernte, die zwar nicht seine große Liebe, dafür aber ein ziemlicher Feger ist. Als mit Steffi Stephan (Max von der Groeben) das Dreiergespann komplett ist, entwickelt sich die Idee, eine Band zu gründen – das war schon immer Udos großer Traum. Doch der Weg dahin war lang: Er trommelte als Jazz-Schlagzeuger in Bands, hatte einen höchtsgefährlichen Auftritt in einer US-amerikanischen Militärbasis mitten in der libyschen Wüste und glaubte immer daran, es bis nach ganz oben zu schaffen. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch. Biopic über das Leben des jungen Udo Lindenberg (Jan Bülow), einem der Wegbereiter deutscher Rockmusik und einem der wenigen Künstler, der es schaffte, sowohl in Ost als auch in West zum Idol zu werden.

Marie Curie – Elemente des Lebens

FSK: 12 / Min: 110

Die Entdeckungen und Forschungen der polnischen Chemikerin und Physikerin Marie Curie (Rosamund Pike) in Frankreich haben bis heute unweigerliche Auswirkungen auf den Alltag der Menschen. Die visionäre Pionierin und zweifache Nobelpreisträgerin hatte aufgrund ihres Geschlechts zeit ihres Lebens mit Widerständen in der männlich dominierten Wissenschaftswelt zu kämpfen. Ihre ausländische Herkunft machte sie derweil zur Zielscheibe der französischen Presse. Eine wichtige Stütze fand sie nur in ihrem Ehemann und Forschungspartner Pierre (Sam Riley), der Liebe ihres Lebens. Neben dem Sexismus ihrer Zeit kämpft Curie dabei auch mit dem Wissen darum, was ihre Entdeckung von Polonium und Radium für die Zukunft der Menschheit bedeuten könnte – neben Fortschritt lauert in der von ihr selbst so benannten Radioaktivität auch Gefahr, denn auch die Gesundheit von Curie ist bereits angeschlagen…Basiert auf dem Roman „Radioactive: Marie & Pierre Curie: A Tale of Love and Fallout“ der Autorin Lauren Redniss.