Alle Planungen und Durchführungen unserer Veranstaltungen stehen unter Vorbehalt der Entwicklungen der Corona­-Pandemie und den damit eventuell verbundenen Einschränkungen. Wir bitten um Verständnis.

Muck – Hartmut Schulze-Gerlach – 23.06. – 18.08.2021

Der 1948 in Dresden geborene Sänger Hartmut Schulze-Gerlach ist in seiner Karriere sowohl unter seinem bürgerlichen Namen als auch unter den Künstlernamen „Muck“ und „Thommy Raiker“ aufgetreten. Neben seinem Job als Sänger ist er auch als Moderator im TV zu sehen. 1976 startete er unter dem Künstlername „Muck“ nach vielen Jahren in Bands seine Solokarriere. Im gleichen Jahr veröffentlichte er das Lied „Hey, kleine Linda“ auf Single. Der Song wurde zum großen Erfolg für Muck, zählt bis heute zu seinen größten Hits und wird nach wie vor oft im Radio gespielt. Ein Jahr später wurde bei AMIGA sein Debüt-Album „Muck“ veröffentlicht. Neben seiner Arbeit als Sänger arbeitete Schulze-Gerlach aber auch weiter als Komponist und Arrangeur für andere Künstler, u.a. für Andreas Holm und Thomas Lück.

Über 25 Jahre lang (1993 bis 2018) moderierte er im Mitteldeutschen Rundfunk überaus erfolgreich die Sendung „Damals war´s“ mit traumhaften Einschaltquoten, bevor er zum großen Bedauern aller im Oktober 2018 dieses Lebensstück beendete, um sich mit 70 Jahren ganz neuen Aufgaben zu stellen.


Petra Zieger – 06.07. & 07.07.2021


Petra Zieger kreierte Mitte der 1980er-Jahre in der DDR ihre Rockmusik mit völlig neuen Showelementen und festigte damit ihren Stil als Rocklady. Schon im Anfangserfolg „Schmusen auf dem Flur“ wurden New Wave-Elemente verwendet. Den eingängigen Rockstil festigte sie spätestens seit der 1986 erschienenen Platte „Katzen bei Nacht“. Mit dem gleichnamigen Titelsong belegte sie die ersten Plätze der Hitparaden und gewann in Dresden den Publikumspreis im nationalen Ausscheid vor Silly. Seit dieser Platte hat Petra Zieger eine bis heute stimmige Hitkonzeption entwickelt. 

Einen der größten Erfolge feierte sie 1989/90 mit der deutschen Hymne „Das Eis taut“, der Bezug auf die Verschmelzung der beiden deutschen Staaten nimmt und punktgenau den Nerv in Deutschland traf.


Terrel Woodbury & Ralf Hermsdorf 09.07.2021

Black and White – Das Duo wird bei uns zu Gast sein. 

Terrél Woodbury ist ein Künstler der Extraklasse seine stimmliche Vielfalt ist erstaunlich und zeitweise völlig überraschend. Zahlreiche Programme und Bühnenshows entstanden unter seiner Federführung. Er sang als Backgrounsänger für Cliff Richard, Michael Jackson, den Weather Girls und Sarah Connor, spielte mit Isabell Varel und Volkan Baydar (Orange Blue) Musical-Theater, sang mit dem Harlem Gospel Singers und produzierte zusammen mit Patrick Mammon (Black and White). Man sah ihn im zweiten Teil der „unendlichen Geschichte“ oder auch schon mal im „Little Shop of Horror“ beim namhaften Weilheimer Theatersommer. 

 Ralf Hermsdorf ist der Mann für den guten Ton. Durch seine mehrjährige Musikausbildung und seiner jahrelangen Bühnenerfahrungen überzeugt und überrascht er in jeder Form. Er ist Keyboarder, Pianist, Tontechniker und Sänger in einer Person. Beide Künstler arbeiten seit mehr als 6 Jahren zusammen. Durch die Mischung aus Rock, Pop, Soul, Funk, Latin und deutschsprachigen Songs wird ein Auftritt der beiden eine unvergessliche Reise durch die Geschichte und Genres der Musik, die Sie mitreißen wird. 


Crazy Birds und Freunde – 22.07. & 23.07.2021

Mit den „ELECTRA“-Musikern und ihren bekanntesten und schönsten Hits, wie „Tritt ein in den Dom“, „Nie zuvor“, „Einmal ich, einmal du“ u.v.a. – „CRAZYBIRDS & FREUNDE“, das sind Tom Vogel, Gisbert Koreng, Angela Ullrich, Andreas “Bruno“ Leuschner, Ecki Lipske und H.-C. Schmidt. In ihrem Konzert bringen die Sänger und Musiker ihre, sowie andere, lange nicht mehr gehörten Hits noch einmal live gesungen und gespielt auf die Bühne. In dem 2-stündigen Konzert sind auch Songs zu hören, wie „Frau im Spiegelglas ( Electra) oder „Wenn die Blätter fallen“

Des weiteren haben „Crazy Birds & Freunde“ für dieses Konzert-Highlight noch einige ihrer liebsten internationalen Songs in ihrer eigenen und überzeugenden Version im Programm, u.a.- „Still got the Blues“ – ( Garry Moore)-„Summer in the City“ – ( Joe Cocker)- „Walzing Mathilda“ – (Tom Waits )- „All for one, all for love“ – (Sting, Bryan Adams ,Rod Steward)

Julia Neigel – 02.08. & 03.08.2021 


Die deutsche Ausnahmesängerin Julia Neigel meldet sich nach 9 Jahre Pause mit einem Paukenschlag zurück. Das am 21.8 erschienene neue Album „Ehrensache“ stieg gleich auf Platz 13 der Deutschen Album Charts ein. Großartig, rockig, dynamisch, powerful, abwechslungsreich, zeitgemäß – so die Schlagworte der Kritiker. Eigentlich war eine Tour zum neuen Album geplant, doch Corona machte einen Strich durch die Planungen. Übrig geblieben ist 2020 nur die Release-Show zum neuen Album auf den Dresdner Jazztagen. Dort wurde auch das Live-Video zur neuen Single aufgenommen. Da 2021 ebenfalls nur “corona-konforme” Live-Konzerte möglich sein werden, hat sie ihre Show kurzerhand abgespeckt und für ein Akustik Set arrangiert. 

Ihre neue Band strotzt vor Kraft und Spielfreude. Bringt ihre Klassiker wie “Sehnsucht”, “Die Seele brennt” oder ”Schatten an der Wand”, mit viel Druck und Leidenschaft auf die Bühne. Eine großartige Show mit einer der besten Rocksängerinnen Deutschlands. 

Für Peter Maffay ist sie „die beste deutsche Sängerin“ und für Udo Lindenberg eine „außerirdische Erscheinung“. Der deutsche Rolling Stone kürte Julia Neigel, die mit einem Stimmumfang von mehr als drei Oktaven gesegnet ist, sogar mehrfach zur „besten Sängerin national“. Mehrfache Echo-Nominierungen in den Kategorien „Bester Live Act“, „Bestes Album“, „Bestes Video“, machen den Stellenwert von Julia Neigel deutlich!

Dieter Birr – 05.09. & 06.09.2021


Er ist cool und kantig wie Keith Richards, dabei absolut bodenständig und hat so einiges erlebt: Dieter „Maschine“ Birr war nicht nur Sänger und Frontmann der Puhdys, sondern komponierte auch fast alle Songs für die Band. Geboren am 18. März 1944 in Köslin/Pommern, absolvierte er eineAusbildung als Universalschleifer und lernte zugleich autodidaktisch Gitarre. Von 1966 bis 1972studierte er Tanzmusik, Theorie und Gitarre an der Musikschule Berlin-Friedrichshain. Er spielte bis1969 in verschiedenen Bands: Telestar, Luniks, und Jupiters. Von 1969 bis 2016 schrieb er mit den Puhdys deutsche Musikgeschichte und bekam einen „Echo“ fu ̈r sein Lebenswerk. Aber auch nach dem Ende der Puhdys ist der „Neubeginner“ nicht zu stoppen: Er veröffentlichte mehrere Solo-Albenund ging mit seiner neuen Band auf Tour. In der Reihe „Hautnah – die Talkshow“ erzählt Dieter „Maschine“ Birr im Gespräch mit Kai Suttner die Geschichte seines Lebens und erinnert sich an ein einzigartiges Jubiläum: 50 Jahre Puhdys.

Natürlich hat der charismatische Frontmann seine Gitarre dabei und gibt einige Puhdys-Songs aber auch Lieder seiner Solo-Alben in dezenten und intimen, aber nicht minder intensiven Akustik-Versionen zum Besten geben. 

Dirk Michaelis – 08.09. & 09.09.2021

Seit 1980 tourt der Berliner Künstler Dirk Michaelis mit eigenen Songs (er nennt sie Rockchansongs) durch Clubs und Theater des Landes. Mal mit großer Band, mal in Kammerbesetzung, oder auch gern ganz solo. Sein kurzes Intermezzo als jüngster Sänger und Komponist der Gruppe Karussell, (1985 bis zu deren Auflösung 1990) sollte ihm und der Band den größten Hit bescheren.

Mit seinem als 12jähriger Junge komponierten Kultsong „Als ich fortging“ (Text: Gisela Steineckert) schrieb sich Dirk Michaelis in die Geschichte des Ostrocks ein. Für die einen DIE Wendehymne, für die anderen das schöntraurigste Liebes- oder Abschiedslied. Unzählige Coverversionen im In- und Ausland, aber vor allem sein Duett mit Startenor Josè Carreras machen dieses Lied unsterblich.1990 setzte Dirk Michaelis seine Solokarriere fort. Bereits 1992 erschien sein erstes Solo Album „ROCKchanSONGs“, welches vor allem mit den Hits „Wie ein Fischlein unterm Eis“ und „Stilles Dorf“ Kultstatus erlangte.

„Ich möchte mir gehörn“ – so der provokante Titelsong des nun schon elften Soloalbums von Dirk Michaelis. Ein Hilfeschrei vor zu viel Vereinnahmung? Oder Selbstironie eines Sängers, der zuletzt mit „Welthits auf deutsch“ eins und zwei (2011 und 2013) Songs von Weltstars wie Paul McCartney, U2 oder Sting sehr erfolgreich in seiner Muttersprache interpretiert hat? 

Weder noch. Das Album „Mir gehörn“ ist das Zurück zu seinen Wurzeln als Geschichtenerzähler und zugleich Aufbruch in eine neue künstlerische Phase. Dirk Michaelis nimmt uns mit auf eine Reise in sein Innerstes. Zu Orten und Begebenheiten, die jeder kennen könnte oder vielleicht sehr gut nachvollziehen kann. Mal leise, die Stille hörend, dann berührend, nur von Klavier oder Gitarre begleitet. Mal mit großem Orchester, mal radiotauglich im Popgewand. Zum Nachdenken anregend, voller Empathie. Manchmal auch mit einem Augenzwinkern. „So glücklich sein, kann ich nur allein, oder vielleicht, oder vielleicht bei Dir“ heißt es in „Bei Dir“ (Text: Michael Sellin). Man riecht den Cappuccino-Duft, der bei diesem Bekenntnis durch die Straßen weht, und sieht die Schwäne davonfliegen. Nie war man dem Sänger und Komponisten so nah. 

Wen seine Sorgen nicht einschlafen ließen, wird jede Zeile von „Nachtgewitter“ (Text: Gisela Steineckert) nachempfinden. Wer den Verlust eines geliebten Menschen und der sich offenbarenden Leere erlebte, wird die Gedanken in „Wenn´s einen von der Erde hebt“ nachvollziehen können. 

Seit 2011 hat Dirk Michaelis an „Mir gehörn“ gearbeitet. 

Die vorliegenden Songs zeugen von Reife, Lebenserfahrung, Optimismus. Auch ein Verdienst von Schriftstellerin Gisela Steineckert, die schon für den Erfolgshit „Als ich fortging“ den großartigen Text schuf und nun wieder an seiner Seite war. Die erfahrene Autorin schuf den Großteil der anrührenden, lebensnahen Liedzeilen, wie auch Michael Sellin wieder die richtigen Worte zu den Melodien von Dirk Michaelis fand. 

Dirk Michaelis zeigt auf diesem Album mit Produzent Ingo Politz (Silbermond, Joris) neue Facetten seines musikalischen Schaffens. Er fängt Stimmungen und Gefühle ein und verarbeitet persönliche Erfahrungen. Nach 30 Jahren als Komponist und Sänger ist „Mir gehörn“ Nr.1 eine Aufforderung, in bewegten, auch Ängste schürenden Zeiten, inne zu halten. Im Lesesessel oder auch am Rand eines Kinderbettes. Zu Letzterem lädt seine Interpretation von „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius aus dem Jahr 1779 ein. Was für ein Schlusspunkt eines Albums, das neugierig macht auf Teil zwei. 

Schließlich will man wissen, wie es weiter geht! 

Toni Krahl – 28.09 & 29.09.2021

Mit einer Beatles-Platte fängt alles an. Als Dreizehnjähriger hört Toni Krahl sie. Die Musik packt ihn und lässt ihn nicht mehr los. Auch in der DDR ist der Siegeszug des »Yeah, yeah, yeah« nicht aufzuhalten, entstehen Gruppen, die nicht nur Hits covern, sondern mit eigenen Titeln ihre Fans begeistern. Als Frontmann von CITY spielt Toni bald in der ersten Riege – und kann Geschichten von unerhörten Freiheiten und absurden Grenzen erzählen, von unvergessenen Songs und Auftritten, von legendären Musikerkollegen und auch solchen, die im Westen »abhanden« kamen. Mit vier goldenen und einer Platinschallplatte ist CITY eine der beständigsten Bands Deutschlands. Selbst in Griechenland wurden sie mit einer „Goldenen“ geehrt. Im kommenden Jahr feiert die Kultband ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. 

In der Reihe „Hautnah – die Talkshow“ erzählt Toni Krahl im Gespräch mit Kai Suttner seine Lebensgeschichte und präsentiert „Rocklegenden“ aus dem Osten und wie sie sich seit nunmehr 30 Jahren fortschreiben. Natü  rlich hat der charismatische Frontmann seine Gitarre dabei und gibt einige bekannte und auch weniger bekannte City-Songs in dezenten und intimen, aber nicht minder intensiven Akustik-Versionen zum Besten geben.

Norbert Leisegang 04.10. & 05.10.2021

Norbert Leisegang ist nicht nur Frontmann von „Keimzeit“, sondern auch der kreative Kopf der Band. In den achtziger Jahren waren die drei Brüder und ihre Schwester aus Brandenburg bekannt für ihre fünf Stunden währenden Konzerte und die anschließende Frage nach einem Bett für die Nacht, um Hotelkosten zu sparen. Ihr Hit „Kling Klang“ machte die Band 1993 deutschlandweit bekannt und mittlerweile gibt es „Keimzeit“ knapp 40 Jahre. Nach wie vor schreibt und textet Norbert Leisegang alle Songs der Band selbst und hat mit seinem Bruder Hartmut und dem Pianisten Andreas Sperling im Jahr 2008 ein eigenes Label samt Musikverlag gegru  ̈ndet. Neben den Aktivitäten der Band gibt es inzwischen einen akustischen Ableger, ein Ballett mit dem Namen „Keimzeit“ und ein Kinderprogramm unter dem Titel „Der Löwe“.

In der Reihe „Hautnah – Die Talkshow“ erzählt Norbert Leisegang im Gespräch mit Kai Suttner seine Lebensgeschichte und sicher auch bisher noch gänzlich unbekannte Geschichten aus seinem vielfältigen Schaffen. Natürlich hat der charismatische Frontmann seine Gitarre dabei und gibt einige bekannte und auch weniger bekannte Keimzeit-Songs in dezenten und intimen, aber nicht minder intensiven Akustik-Versionen zum Besten geben.